Die US-Biotech-Firma Moderna hat erfolgreiche Studiendaten zu
einem neuartigen Hautkrebsimpfstoff vorgestellt. Eine zulassungsrelevante klinische Studie
mit einem mRNA-Impfstoff in Kombination mit der
Krebsimmuntherapie Keytruda des Partners Merck & Co habe
ihre Ziele erreicht, teilten die Unternehmen mit. Die personalisierte Krebstherapie senkte demnach in einer Spätphasen-Studie das Risiko der Ausbreitung von Hautkrebs.
Tausende Patienten, die sich einer Operation wegen eines Hochrisiko-Melanoms unterzogen haben, könnten bereits im nächsten Jahr davon profitieren, sagte Moderna-Präsident Stephen Hoge. Die Zwischenergebnisse der laufenden Studie zeigten, dass die Behandlung sowohl ihr primäres Ziel, das Wiederauftreten des Krebses zu reduzieren, als auch ihr sekundäres Ziel, die Ausbreitung der Tumore auf andere Körperteile zu verhindern, erreicht habe.
Es handelt sich um das erste positive Ergebnis einer Spätphasen-Studie für einen mRNA-Krebsimpfstoff. Auch ist es die erste Studie dieser Art, die zeigt, dass die Kombination von Keytruda mit einer weiteren Behandlung bei Patienten, deren Melanom operativ entfernt worden war, besser wirkte als die Therapie allein.
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