In Frankfurt steht der neue Magistrat, die CDU ist zurück in der Stadtregierung. In der ersten Stadtverordnetenversammlung nach der Sommerpause wurden vier Dezernenten abberufen und vier neue Stadträte gewählt.
Nach der Kommunalwahl hatten sich die Koalitionsverhandlungen im Römer lange hingezogen. Schließlich einigte man sich auf eine Koalition aus CDU, SPD und Grünen mit Beteiligung der Kleinpartei Volt.
Im Zuge dessen verschoben sich die Parteienverhältnisse. Grüne und FDP mussten je zwei Dezernate abgeben. Die Liberalen waren schon vor der Kommunalwahl aus der Koalition ausgestiegen, die anfangs aus SPD, Grünen, Volt und FDP bestanden hatte.
Vier Dezernenten wurden vorzeitig abberufen: von den Grünen Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg und Kämmerer Bastian Bergerhoff, von der FDP Sicherheitsdezernentin Annette Rinn und Wirtschaftsdezernentin Stephanie Wüst.
Die vier Posten beansprucht die CDU für sich. Frankfurters CDU-Chef Nils Kößler wurde als Bürgermeister gewählt und soll das Wirtschaftsressort übernehmen. Susanne Serke ist als Stadtkämmerin vorgesehen, Martin-Benedikt Schäfer für Sicherheit und Ordnung, Yannick Schwander für Mobilität und Verkehr.
Der bisherige Verkehrsdezernent, Wolfgang Siefert von den Grünen, wechselt zu Bauen und Immobilien. Alle anderen Dezernenten behalten ihre Ressorts. Auch Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) bleibt im Amt.
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