Wegen der anhaltenden Energiekrise befürchtet der Lufthansa-Chef weiter steigende Kerosinkosten für den Konzern. Trotzdem rechnet er mit einem stabilen Jahresgewinn.
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Lufthansa-Chef Carsten Spohr hat wegen der gestiegenen Ölpreise erneut höhere Kerosin-Kosten für die Fluggesellschaft in Aussicht gestellt. Man wäre wahrscheinlich froh, wenn es bei den zuletzt genannten Mehrkosten von 1,5 Milliarden Euro bliebe, sagte Spohr vor Journalisten. Die Zahl zum Jahresende werde wahrscheinlich höher sein.
Dass die Lufthansa für 2026 überhaupt noch einen operativen Gewinn etwa auf Vorjahresniveau erwartet liege an Kürzungen bei der Hauptmarke Lufthansa und den zuletzt deutlich gestiegenen Ticketpreisen, sagte Spohr. Schon im August hatte Lufthansa mitgeteilt, dass die Treibstoffkosten im Gesamtjahr auf 8,7 Milliarden Euro steigen werden. Infolge des Irankriegs und der Sperrung der Straße von Hormus stieg der Ölpreis um 40 bis 50 Prozent.
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