Die Turbulenzen um die Kabinettsumbildung werden sich bald legen, meint CSU-Chef Markus Söder. Auch Forschungsministerin Dorothee Bär beschwichtigt.
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CSU-Chef Markus Söder geht nach eigenen Worten davon aus, dass die Unklarheiten rund um die Umbildung des Bundeskabinetts bald beseitigt sein werden. »Es wird schon alles seinen Gang gehen«, sagte er am Rande der Bayreuther Festspiele den Sendern RTL und ntv. »Die Regierung ist handlungsfähig, und nächste Woche ist dann alles erledigt.«
Ähnliche Worte wählte seine Parteikollegin Dorothee Bär. Die Bundesforschungsministerin sagte gegenüber RTL und ntv: »Es schaut von außen manchmal dramatischer aus, als es innen ist.« Die Regierung sei stabil. »Und es wird in den nächsten Tagen, so wie es der Bundeskanzler gesagt hat, sich auch alles richten«, sagte sie.
Vor allem eine Personalie bei der Neuaufstellung des Bundeskabinetts hatte für Irritation auch innerhalb der Union gesorgt. Kanzler Friedrich Merz (CDU) möchte seinen Parteifreund Patrick Schnieder als Bundesverkehrsminister entlassen. Das teilte Schnieder selbst einigen Bundestagsabgeordneten bereits per SMS mit. Allerdings hat Merz die geplante Entlassung noch nicht vollzogen. Denn: Der als Nachfolger vorgesehene CDU-Finanzexperte Fritz Güntzler sagte dem Kanzler kurzfristig ab. Wie es nun weiter geht, ist unklar. In der Union haben bereits mehrere Politiker die holprige Kabinettsumbildung kritisiert.
