Die Schweiz hat bestätigt, dass die für heute geplanten Gespräche zwischen den USA und dem Iran abgesagt wurden. Das Treffen auf dem Bürgenstock in der Nähe von Luzern finde nicht statt, teilte das Schweizer Außenministerium mit. Zuvor hatte US-Vizepräsident JD Vance mitgeteilt, dass er nicht in die Schweiz reisen werde. Die US-Regierung begründete das mit logistischen Bedenken. Eine Reaktion des Iran liegt bisher nicht vor.
Die Pläne für weitere Gespräche stehen laut US-Regierung noch nicht fest. Die US-Delegation sei aber bereit, bei der nächstmöglichen Gelegenheit aufzubrechen.
Auf dem Bürgenstock sollten die Unterhändler beider Seiten das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran eigentlich detaillierter ausarbeiten. US-Präsident Donald Trump und der iranische Präsident Massud Peseschkian hatten die Grundzüge des Abkommens zuvor unterzeichnet. Es verlängert die im April verkündete Waffenruhe und sieht die Öffnung der Straße von Hormus vor.
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