Helium kennt man als Gas für Luftballons, aber es ist auch für Industrie und Pharma existenziell. Wegen des Irankriegs wird die Versorgung immer komplizierter. Und jetzt?
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Der Stoff, der Unternehmer und Politiker gerade umtreibt, ist die kälteste Flüssigkeit der Welt. So flüchtig ist er, dass er nur in vakuumierten, riesigen, doppelwandigen Kryotanks über die Weltmeere transportiert werden kann. Helium schafft es seit Wochen in die Schlagzeilen, weil durch den Irankrieg die weltweite Versorgung damit gefährdet ist. Und Deutschland ist nahezu vollständig auf Importe angewiesen.
Ende März zerstörten iranische Drohnenangriffe die Betriebsanlagen von Qatar Energy in den Industriezonen Ras Laffan und Mesaieed in Katar. Seitdem fehlen nach Angaben der Deutschen Rohstoffagentur weltweit rund 40 Prozent der bisherigen Fördermenge. Katar war bislang eines der wichtigsten Förder- und Exportländer für Helium.
