Weniger Unternehmen wollen einer Umfrage des ifo-Instituts zufolge ihre Preise zu erhöhen. Der Indikator Preiserwartungen sank demnach von 30,0 Punkten im Mai auf 26,5 Punkte im Juni. Erklärt wird der Rückgang etwa mit sinkenden Energiepreise, auch in Verbindungen mit den Friedensverhandlungen im Irankrieg.
Das geringere Energiepreisniveau scheine, »die Unternehmen zuversichtlicher hinsichtlich der
wirtschaftlichen Lage gemacht zu haben«, sagte ifo-Konjunkturchef
Timo Wollmershäuser. Dennoch geht Wollmershäuser davon aus, dass »die Produzenten- und Verbraucherpreise in den kommenden Monaten weiterhin steigen«.
Besonders bei den energieintensiven Unternehmen fielen die
Preiserwartungen laut ifo. In der Branche ging der Indikator von 41,2 auf 30,2
Punkte zurück. Trotz des Rückgangs bleiben die Preiserwartungen deutlich über dem Durchschnitt von 2023 bis 2025, der bei 18,3 Punkten lag.
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