Dieser Artikel ist Teil von ZEIT am Wochenende, Ausgabe 36/2026
In einer Stunde von Berlin nach Paris, in zwei bis ans Mittelmeer – das verspricht der Hyperloop. Ein neues Massenverkehrsmittel soll er werden. Die Idee: Busähnliche Kapseln schießen, magnetisch angetrieben, mit Tempo 500 oder mehr durch eine fast luftleere Röhre – energiesparend und sicher. Menschen als Rohrpost.
Der Bundesregierung gefällt die Idee. »Wir errichten eine nationale Hyperloop-Referenzstrecke.« So steht es im schwarz-roten Koalitionsvertrag und auch in der Hightech-Strategie des Forschungsministeriums. Die zuständige Ministerin Dorothee Bär (CSU) will 100 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Ist das eine sinnvolle Investition in die Zukunft der Mobilität? Oder ein weiteres Luftschloss, von dem bald keine Rede mehr sein wird? So wie bei den von der Ministerin gehypten Flugtaxis?
