
Die Menschen im Land seien auf gut befahrbare Straßen angewiesen, sagte Mansoori. Er verwies auf das Versprechen der Landesregierung, auf gleichwertige Lebensbedingungen auf dem Land und in der Stadt zu achten. Diesem Anspruch trage das Programm in besonderer Weise Rechnung. Es solle den Menschen deutlich machen, dass man im Vogelsberg genauso viel wert sei wie im Rhein-Main-Gebiet.
Enge Straßen mit viel Schwerlastverkehr
Rund 2000 potentielle Sanierungen seien anhand eines Kriterienkatalogs bewertet worden, erläuterte das Ministerium. An der Spitze der Kriterien stehe die Verkehrssicherheit. Dazu zählt etwa die Griffigkeit der Fahrbahn, wie Torsten Bertram vom Landesbetrieb Hessen Mobil erläuterte. Diese könne mit zunehmendem Alter der Straßendecke nachlassen.
Nach den Worten von Mansoori spiele aber die Wirtschaftlichkeit bei den Kriterien eine deutlich größere Rolle als früher. Von dieser Gewichtung profitierten enge Straßen unter sieben Meter Breite in ländlichen Gebieten, die viel von Schwerlastverkehr genutzt würden und in einem schlechten Zustand seien, erläuterte Bertram.
Auf die Liste der prioritären Maßnahmen schafften es laut Ministerium 333 Projekte, von denen 207 bereits begonnen worden seien. Ein besonderer Schwerpunkt wird den Angaben zufolge auch auf die Sanierung von Ortsdurchfahrten gelegt. Oder wie Bertram sagt: „Das ist ganz klassisch die schlechte Ortsdurchfahrt, die rumpelt, die laut ist.“
