Mark Twain hat als Kind gern Eichhörnchen gegessen, seine Altersgenossen mochten Austern mit Essig und Pfeffer. Wie haben Kinder verlernt, vielfältige und intensive Geschmäcker zu lieben? Die Historikerin Helen Zoe Veit hat ein ganzes Buch darüber geschrieben, wie Kinder im 20. Jahrhundert plötzlich zu wählerischen Essern gemacht wurden. Und wie Eltern da wieder rauskommen – wenn sie genug Selbstvertrauen entwickeln.
ZEITmagazin:
Frau Veit, es ist ein normaler Donnerstagabend und eines Ihrer Kinder
verkündet, dass es nicht essen will, was Sie gekocht haben. Wie reagieren Sie?
