An einem Mittwochnachmittag um 15 Uhr nimmt die Geschichte um den gestrandeten Buckelwal eine abrupte Wendung. Auf der Ostseeinsel Poel, kurz hinter dem kleinen Ort Weitendorf-Hof,
tummeln sich etwa 20 Menschen an einem Feldweg. Sie harren hier zum
Teil seit Tagen aus, in Sichtweite einer lang gezogenen Bucht. Sie lehnen an hohen Bauzäunen, die Polizisten aufgebaut haben, damit niemand ins Wasser springt, sie hocken im
Schneidersitz davor oder stehen auf kleinen Hügeln. Und sie schauen auf ihre Smartphones, denn Till Backhaus, Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister,
hat spontan zur Pressekonferenz mit Livestream geladen.
