Im US-Bundesstaat Louisiana hat der Senat des Bundesstaats zugestimmt, einen Wahlkreis neu zuzuschneiden, in dem mehrheitlich schwarze Menschen wählen. Davon profitieren könnten die Republikaner bei den Zwischenwahlen im November. Der Neuzuschnitt könnte noch juristisch
angefochten werden.
Bisher
gab es in Louisiana zwei Wahlkreise, die mehrheitlich von Schwarzen bewohnt werden und von zwei demokratischen Abgeordneten vertreten werden. Betroffen ist
vor allem der Wahlkreis des schwarzen, demokratischen Abgeordneten Cleo Fields.
Bei den Zwischenwahlen werden das gesamte US-Repräsentantenhaus
und ein Drittel des Senats neu gewählt. Abgeordnete
des Repräsentantenhauses benötigen zur Wahl Mehrheiten in kleineren Wahlkreisen.
Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten hatte Ende April den
über sechs Jahrzehnte bestehenden Schutz mehrheitlicher schwarzer
Wahlkreise verworfen. Seitdem sind vor allem Wahlbezirke im Süden der
USA Ziel politisch motivierter Neuzuschnitte.
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