Auf extreme Art und Weise schneiden sich Republikaner und Demokraten ihre Wahlkreise zurecht. Ein Supreme-Court-Urteil verschafft den Konservativen dabei einen Vorteil.
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Wie dünne, lange Arme greifen sie von der Atlantikküste bis
hinauf an die Grenze zu Washington, D. C.: die neuen Wahlkreise, die die
Demokraten in Virginia noch vor den Zwischenwahlen im Herbst einführen wollen.
Blau sollen sie sich färben – und den Demokraten im besten Fall vier zusätzliche
Sitze im US-Repräsentantenhaus liefern. Es ist ein gutes Beispiel, wie extrem
die Grenzen der Wahlkreise in den USA aktuell verschoben werden, um einer der
beiden großen Parteien im Land einen Vorteil zu verschaffen. Gerrymandering
nennt sich das in den USA – und ist nicht neu.
