Es stimmt ja: Die WG-Mieten sind hoch. Das Bafög reicht vielen nicht. Und kaum jemand wünscht sich, in einen Krieg zu ziehen. Aber macht uns das schon zu einer vergessenen Generation?
Genau das höre und lese ich gerade überall. Der Politik sei die Jugend scheißegal. Für junge Menschen werde nichts gemacht. So steht es auf zeit.de und in Instagram-Captions. So empfinden es viele meiner Freunde. Es ist immer dieselbe Erzählung: Uns vernachlässigten Jungen geht es so schlecht. Ich frage mich, ob wir uns da nicht etwas erzählen, um uns von der Verantwortung zu befreien, selbst aktiv zu werden.
