Argentinien – Schweiz 3:1 (1:0, 1:1) n. V.
Argentinien hat in einem über weite Strecken zerfahrenen Spiel in der Verlängerung 3:1 (1:0, 1:1) gegen die Schweiz gewonnen. Im Arrowhead Stadium in Kansas City erzielten Alexis Mac Allister (10. Minute), Julián Álvarez (112.) und Lautaro Martínez (120. +1) die Treffer für den amtierenden Weltmeister. Den zwischenzeitlichen Ausgleich für die Schweiz machte Dan Ndoye (67.).
Für die Schweiz endet damit die erfolgreichste WM-Teilnahme seit 1954. Argentinien trifft am 15. Juli (21 Uhr MESZ) in Atlanta auf England.
Für die favorisierten Südamerikaner war es gegen defensiv gut eingestellte Schweizer, die ab der 72. Minute nach Gelb-Rot für Breel Embolo in Unterzahl spielen mussten, ein hartes Stück Arbeit. Die Schweizer waren druckvoll in die Partie gestartet und setzten Argentinien in den Anfangsminuten tief in der eigenen Hälfte fest. Die Südamerikaner zeigten sich jedoch effizient: Mit ihrem ersten Angriff gingen sie direkt in Führung. Ein Eckball von Lionel Messi fand punktgenau Alexis Mac Allister, der den Ball aus fünf Metern ins Tor köpfte.
In der Folge schalteten die Südamerikaner in den Verwaltungsmodus. Messi nahm sich seine typischen Pausen im Spiel, auch darüber hinaus blieb die Partie lange ereignisarm. Ohne den Freiburger Johan Manzambi, der wegen einer Knieprellung fehlte, mangelte es dem Team zunächst an Tempo und Durchschlagskraft – obwohl Argentinien in der Defensive mitunter erstaunlich nachlässig agierte.
Nach gut einer Stunde häuften sich dann jedoch die Schweizer Chancen, der Ausgleich fiel beinahe zwangsläufig. Auch Torhüter Emiliano Martínez war in dieser Szene machtlos. In dieser Phase wäre für die Schweiz sogar mehr möglich gewesen. Doch Embolo erwies seiner Mannschaft mit seiner Gelb-Roten Karte nach einer Schwalbe einen Bärendienst. Danach kippte die Partie zunehmend zugunsten der Argentinier. Die Schweiz rettete sich jedoch durch starke Defensivarbeit noch in die Verlängerung.
In dieser traf Álvarez mit einem Traumtor aus rund 17 Metern. Nachdem die Schweiz in den letzten Spielminuten alles nach vorne geworfen hatte, machte Teamkollege Martínez wenig später alles klar.
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