Der Journalist und Moderator Constantin Schreiber verlässt zum Ende des Jahres das Medienunternehmen Axel Springer. Er habe sich schon vor einiger Zeit entschieden, künftig neue Wege zu gehen, sagte Schreiber in einem Video auf Instagram und YouTube. Ein Sprecher des Konzerns bestätigte Schreibers Weggang. Dieser werde sich künftig »eigenen Projekten« widmen, sagte er.
Schreiber kündigte für das kommende Jahr 2027 eine neue Aufgabe an, hielt sich aber mit weiteren Details zurück. »Ich glaube daran, dass Veränderung im Beruf immer gut ist, um weiter zu wachsen«, schrieb der ehemalige Tagesschau-Sprecher unter seinem Video – »unabhängig davon, wie sehr man im Job schon angekommen ist«.
Während er sich über seine berufliche Zukunft bedeckt hält, können bereits Tickets für ein Bühnenprogramm von Schreiber unter dem Titel Sagen, was ist für 2027 gebucht werden. Unter anderem sind Shows in
München, Stuttgart, Mannheim und Köln geplant.
Seit vergangenem September bei Springer
Schreiber entschied sich nach eigenen Angaben schon vor einigen Monaten, den Springer-Konzern zum Ende des Jahres zu verlassen. »Es war zwar nicht so lang bei Axel Springer, aber es war sehr spannend«, sagte er und nannte insbesondere seine Zeit in Israel, als der Krieg mit dem Iran ausgebrochen war.
Der 47-Jährige hatte im September 2025 seinen Job bei dem Medienkonzern gestartet, nachdem er zuvor als Sprecher der ARD-Tagesschau einem breiten Publikum bekannt geworden war. Für Axel Springer berichtete er zunächst aus Tel Aviv und New York über die Region Naher Osten sowie internationale Brennpunkte. Dabei war er Teil des Reporternetzwerkes bei Axel Springer, das die großen Marken wie Bild, Welt, Business Insider und Politico bedient. Im April dieses Jahres hatte das Unternehmen mitgeteilt, dass sich Schreiber künftig stärker auf Podcast-Formate konzentriere und aus familiären Gründen von Deutschland aus arbeite.
In der Vergangenheit war Schreiber wegen seiner Positionen zum Islam kritisiert worden. Unter anderem in seinen Büchern wie Inside Islam sowie der Fernsehreportage Moscheereport (beide 2017) setzte er sich kritisch mit dem Islam in Deutschland auseinander. Für seine Positionen wurde er mehrfach verbal angegriffen.
