
Daniel Altmaier verpasst gegen den Weltranglisten-Sechsten Felix Auger-Aliassime aus Kanada nur knapp die Sensation. Im entscheidenden fünften Satz mit einem Break vorn, musste sich der 27-Jährige nach 4:16 Stunden mit 6:4, 4:6, 6:4, 1:6, 6:7 (7:10) geschlagen geben.
Italiens Tennisass Jannik Sinner hingegen hat seine Siegesserie auch bei den French Open fortgesetzt. Der 24-Jährige setzte sich in seinem Erstrundenmatch gegen den französischen Wildcard-Inhaber Clement Tabur mit 6:1, 6:3, 6:4 durch und feierte seinen 30. Sieg in Serie auf der Tour.
„Ich bin glücklich, zurück zu sein. Es ist ein spezieller Ort“, sagte der Weltranglistenerste, der trotz des klaren Ergebnisses bei der Leistung noch etwas Luft nach oben hatte: „Die erste Runde ist nie einfach.“
Sinners nächster Gegner, der argentinische Sandplatz-Spezialist Juan Manuel Cerundolo, dürfte ihn wohl schon etwas mehr fordern.
Das ist Sinners Ziel in Paris
Sinner will in Roland Garros den in seiner Titelsammlung noch fehlenden Grand-Slam-Turniererfolg auf Sand holen. Er wäre der siebte männliche Tennisprofi, dem der Karriere-Grand-Slam – den Sieg bei allen vier Major-Turnieren – gelänge.
Seinem Dauerrivalen Carlos Alcaraz (23) war das Kunststück Anfang des Jahres mit dem Sieg bei den Australien Open gelungen. Der Spanier fehlt bei den French Open verletzt, auch deswegen gilt Sinner als haushoher Favorit auf den Turniersieg.
Im Vorjahr hatte der Südtiroler trotz dreier Matchbälle gegen Alcaraz in einem Fünf-Satz-Finalkrimi verloren. „Natürlich denke ich zurück an das, was passiert ist“, hatte Sinner vor seinem Auftaktmatch gesagt, „aber es sind immer noch sehr positive Gefühle“.
