Trotz des Irankriegs bleibt es bei der Austragung der letzten Formel-1-Rennen in Katar und Abu Dhabi. Damit ist Imola als mögliche Ersatzlösung vom Tisch.
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Die Formel 1 will ihre finalen Saisonrennen trotz des Irankriegs am Persischen Golf austragen. Geschäftsführer Stefano Domenicali bestätigte dem Sender Sky Italia, dass die Grand Prix in Katar am 29. November und in Abu Dhabi am 6. Dezember wie geplant stattfinden sollen.
Die Austragungsorte der Rennen waren seit Monaten fraglich, die Traditionsstrecke im italienischen Imola hatte daher bereits Vorkehrungen für einen möglichen Einsatz als Ausweichstandort getroffen. Vergangene Woche kündigte Domenicali eine Entscheidung bis spätestens Mitte Oktober an, sprach dabei aber stets von einem grundsätzlich »bestätigten« Rennkalender. Für die Formel 1 geht es dabei auch im viel Geld, denn Katar und Abu Dhabi zahlen hohe Prämien, um Teil des Rennkalenders zu sein.
Nach den Angriffen der USA und Israels auf den Iran im Frühjahr und den iranischen Gegenangriffen hatte die Formel 1 die für April geplanten Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien abgesagt. Das in Bahrain ausgefallene Rennen wird an diesem Wochenende im malaysischen Sepang nachgeholt. Schon drei Wochen vor dem Formel-1-Rennen in Katar hat die MotoGP ihren WM-Lauf dort geplant, auch die Motorrad-Königsklasse hält weiterhin an der Reise fest.
