Am Ende wird alles gut. Was wie der Plot eines Rosamunde-Pilcher-Films klingt, trifft auf die weltweiten Finanzmärkte seit Jahren zu. Ob Irankrieg, Handelskonflikte oder Coronapandemie: Egal, wie umwälzend ein Weltereignis schien, mit den Kursen ging es nach einem kurzen Tief schnell wieder nach oben. Da kann man schon mal übermütig werden.
Wenig erstaunlich also, dass Finanzdienstleister gerade immer waghalsigere Produkte auf den Markt werfen. Sie wollen daran mitverdienen, wenn Anlegerinnen und Anleger bestenfalls reich werden angesichts der immer weiter steigenden Kurse. Doch genau dieser Leichtsinn könnte eine wenig crasherprobte Generation ins finanzielle Verderben stürzen. Als privater Investor sollte man deshalb das Gegenteil von dem tun, was die Märkte vormachen: besonnen bleiben. Klingt banal? Ist schwierig genug bei den Verlockungen.
