TV-Legende Thomas Gottschalk ist nach seiner schweren Krebserkrankung offenbar auf dem Weg der Genesung. «Nach Auskunft der Ärzte bin ich momentan krebsfrei», sagte der 76-Jährige der «Bild»-Zeitung. Seine letzte Untersuchung habe ergeben, dass er keinerlei Krebszellen mehr im Körper habe. «Das ist eine gute Nachricht, und ich bin natürlich entsprechend froh, dass ich diese Auskunft geben kann.»
Krebserkrankung Ende vergangenen Jahres bekannt gemacht
Gottschalk, der am 18. Mai 76 Jahre alt wurde, hatte Ende November vergangenen Jahres bekanntgegeben, an Krebs erkrankt zu sein. Er hatte die Diagnose öffentlich gemacht, nachdem er bei der Verleihung der Romy-Gala in Kitzbühel wie zuvor schon bei der Bambi-Verleihung in München einen unsicheren Eindruck hinterlassen und damit für Irritationen gesorgt hatte.
Seine Krebsdiagnose hatte weithin Betroffenheit ausgelöst. Im Dezember verabschiedete er sich von der RTL-Show «Denn sie wissen nicht, was passiert» – und zugleich von der TV-Bühne.
Ehefrau Karina immer an seiner Seite
Gottschalk-Ehefrau Karina war laut dem Bericht bei jedem Arzttermin dabei, bei jeder Bestrahlung. «Ich habe ihn nie allein gelassen, keine Sekunde», berichtet sie in dem «Bild»-Interview. Inzwischen trainiert Gottschalk wieder. «Ich mache Krafttraining, zwei- bis dreimal pro Woche kommt ein Personal Trainer. Karina und ich gehen viel spazieren und schwimmen in unserem Pool. Ich muss die Zähne mit der linken Hand putzen, weil es gut für die Koordination des Hirns und des Stehvermögens ist. Ich folge den Ärzten und meinem Personal Trainer, wo es geht.»
Längere Zeit keine öffentlichen Auftritte
Monatelang war nichts von Gottschalk zu hören gewesen. Ende April war eine für den 9. Mai geplante Verleihung des «Goldenen Ochsensepp» an Österreichs früheren Bundeskanzler Sebastian Kurz, die Gottschalk hätte moderieren sollen, auf den 5. September verschoben worden. Dem «Spiegel» schrieb Gottschalk damals dazu: «Ich werde mich vor dem Herbst nicht öffentlich auf die Bühne stellen, weder für Kurz noch für jemanden anderen! Danach schauen wir mal, was die Gesundheit macht.»
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