Seit Monaten stritten Airbus und Dassault um die Führungsrolle bei der Entwicklung neuer Kampfjets. Nun ist das deutsch-französisch-spanische Projekt gescheitert.
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© Eric Piermont/AFP/Getty Images
Nach jahrelangen Vorbereitungen ist das milliardenschwere Rüstungsprojekt eines deutsch-französischen Kampfjets gescheitert. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron seien zu der gemeinsamen Einschätzung gekommen, dass die Unternehmen Dassault und Airbus nicht zusammenfinden, berichten mehrere Nachrichtenagenturen übereinstimmend unter Berufung auf Regierungskreise.
Die Abkürzung FCAS steht für Future Combat Air System. Zu diesem Luftkampfsystem der Zukunft sollten bisherigen Planungen zufolge neben einem gemeinsamen Kampfjet auch Drohnen und neue Kommunikationssysteme gehören. Es sollte ab den 2040er-Jahren einsatzfähig sein.
Ein Führungsstreit zwischen den beteiligten Konzernen Dassault und Airbus verzögerte das Projekt seit Monaten. Bundeskanzler Merz hatte das 100-Milliarden-Euro-Projekt, an dem auch Spanien beteiligt ist, im Februar erstmals infrage gestellt.
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