Fußball-Nationalspieler Jamal Musiala
vom FC Bayern München hat sich nach seinem erneuten Zusammenbruch zu seinem Zustand geäußert. »Das Wichtigste
zuerst – mir geht es gut!«, teilte der 23-Jährige nach dem 4:2
(1:2)-Sieg des Rekordmeisters im Testspiel beim 1. FC Heidenheim über
die sozialen Medien mit.
»Ich verstehe, dass sich viele von euch Sorgen
machen. Diese Sorge möchte ich euch heute nehmen und euch dazu etwas
erklären«, schrieb Musiala an die Fans
gewandt. »Es wurden bei mir temporär kurz auftretende, aber gut
behandelbare Absencen festgestellt, welche auf eine neurologische
Dysfunktion zurückzuführen sind. Diese können zu den zuletzt
vorgekommenen Momenten führen, wie gegen Leipzig oder auch jetzt in
Heidenheim.«
Musiala war in der Partie beim
Bundesliga-Absteiger genau wie beim Test gegen RB Leipzig (3:1) am
vergangenen Samstag zusammengesackt und von medizinischem Personal auf
dem Rasen behandelt worden. Erneut verließ er benommen das Feld – nur
wenige Minuten nach seiner Einwechslung.
Für ihn seien solche Momente aktuell Teil des Alltags, teilte Musiala mit.
»Ich bin diesbezüglich in bester medizinischer Behandlung und sehr
optimistisch. Der FC Bayern und mein privates Umfeld sind immer an
meiner Seite und unterstützen mich auf diesem Weg. Wichtig ist, es
besteht kein darüber hinausgehendes gesundheitliches Risiko.«
Bayern-Sportvorstand Max Eberl wusste von Musialas Symptomen
Weiter sagte Musiala, es sei »in enger Abstimmung und in regelmäßigem
Austausch mit den Experten« sein persönlicher Wunsch gewesen, sich »der
Herausforderung zu stellen und mit der Freigabe der neurologischen
Fachärzte weiter dem zu widmen, was mir bei der Genesung am meisten
hilft: Einfach meinen Alltag zu leben und meiner Passion Fußball zu
spielen weiter nachzugehen. Dafür habe ich die Verantwortung
übernommen.« Er wähne sich auf einem »guten Weg«.
Bayern-Sportvorstand Max Eberl hatte sich kurz
nach dem Spiel noch weitgehend bedeckt gehalten. »Wir wussten und wissen
Bescheid«, sagte der 52-Jährige zu Musialas Gesundheitszustand, ging aber nicht weiter ins Detail.
Für die Münchner war die Partie in Heidenheim
die Generalprobe für den Pflichtspielstart mit dem Supercup bei Borussia
Dortmund am Samstag.
