Die Elektrifizierung des Lkw-Verkehrs könnte den jährlichen Strombedarf der deutschen Logistikbranche bis 2045 auf 186 Terawattstunden (TWh) und somit auf das Achtfache des aktuellen Bedarfs ansteigen lassen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für Kraftfahrzeuge der RWTH Aachen, die vom Bundesverband Spedition und Logistik (DSLV) in Auftrag gegeben wurde.

In der Studie haben die Wissenschaftler errechnet, dass auch im Schienenverkehr und bei Logistikimmobilien – etwa bei Verteilzentren oder Kühlhäusern – ein steigender Strombedarf besteht. Als Hauptfaktor für den starken Anstieg identifizieren die Autoren aber den Güterverkehr auf der Straße.