
Tragische Geschichte: Häschen in der Grube. Saß, schlief und hat jetzt kein Futter mehr. Hattu Möhrchen? Nö. Beziehungsweise: Nei. Wer zu spät kommt, den bestraft die Naturgewalt. Nicht der Klimawandel, sondern Erling Haaland. Der hat Möhrchen. Wir wissen nicht, wie viele.
Vermutlich verbrennen 195 Zentimeter Hochleistungshaaland so viele Karotten, dass norwegische Häschen auf leere Felder blicken wie deutsche Autofahrer auf die Straße von Hormus im Schiffstracker. Und weil Haaland inzwischen häufig genug in aller Öffentlichkeit und auf allen möglichen Ausspielplattformen Möhrchen gemümmelt hat, haben die Norwegerinnen und Norweger den Karottentracker auf Carotin-Tankstellen eingestellt.
Bama, größter Großhändler im norwegischen Obst- und Gemüsesegment, Möhrentestimonial na wer wohl?, meldet ein Verkaufsplus von 25,4 Prozent im Karottenmarkt während der Fußball-WM gegenüber den Sommermonaten des Vorjahrs.
Verflixt, diese Norweger. Aber soweit wir das richtig verstanden haben, ist hierzulande ja jetzt Schluss mit Angsthasenfußball. Vielleicht hat Klopp Möhrchen. Wenn ihm Haaland welche übrig gelassen hat.
