Bernhard Esser erzählt Jugendlichen seit Jahrzehnten die Geschichten seiner Familie im Zweiten Weltkrieg, nun auch in einem Roman. In diesen Tagen ist er voller Sorge.
3 Kommentare
© Franziska Lange/DIE ZEIT
Bernhard Esser ist im Hamburger Schanzenviertel aufgewachsen. Er kennt dort jeden Straßennamen und spricht mit unverkennbar norddeutschem Tonfall. Der 82-Jährige ist also ein Hamburger Jung – wäre da nicht dieses eine Detail. Im Jahr 1944, als seine Mutter hochschwanger war, wurde sie zum Schutz vor Bombenangriffen in die Lüneburger Heide gebracht. Der Geburtsort von Bernhard Esser ist deswegen nicht Hamburg, sondern Schneverdingen. »Berni, du bist ein Butenhamburger!«, necken ihn seine Freunde. »Du bist außerhalb der Stadt geboren!«
Automatische Zusammenfassung
Diese Fragen wurden mithilfe von Künstlicher Intelligenz auf Basis des Artikeltextes erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Diese Fragen beantwortet der Artikel:
- Wie erzählt Bernhard Esser die NS-Geschichte seiner Familie weiter?
- Warum sieht Esser in seiner Familiengeschichte eine Warnung für die Gegenwart?
