Die Bundesnetzagentur erwartet einen moderaten Anstieg der Gaspreise und ruft Verbraucherinnen und Verbraucher infolgedessen zu Sparsamkeit auf. Wegen des Irankrieges sei eine Erhöhung der Gaspreise möglich, sagte Bundesnetzagentur-Chef Klaus Müller dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).
Zwar gelten für die meisten privaten Haushalte beim Gas »Preisgarantien für zwölf Monate oder länger.« Bei Anschlussverträgen könne es dann aber zu Preissteigerungen kommen. Gas sei »ein wertvolles Gut«, sagte Müller. »Insofern gilt wie seit Jahren: Mit Gas sorgsam umzugehen, ist nicht verkehrt.«
Zugleich mahnte Müller Ruhe an: Die Situation sei deutlich entspannter als in der Energiekrise 2022 nach Beginn des russischen Krieges gegen die Ukraine. »Zum Glück ist die heutige Situation mit der vor fünf Jahren nicht vergleichbar«, sagte er. Beim Strom geht die Behörde demnach von sinkenden Preisen aus: »jahreszeitlich bedingt« sei der Anteil kostengünstiger erneuerbarer Energie im Strommix derzeit hoch.
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