
Es ist kein Geheimnis, dass die Linkspartei bis in die Reihen der Fraktion im Bundestag hinein von linksextremistischen Tendenzen durchsetzt ist. Dass die Partei nicht stets als „in Teilen linksextremistisch“ bezeichnet wird, hat mit linksliberaler Freundlichkeit zu tun, aber auch damit, dass es Unterschiede zwischen den Landesverbänden gibt. Auf den Berliner Verband trifft die Beschreibung aber gewiss zu.
Dafür musste man nicht einmal wissen, dass die Spitzenkandidatin und Wahlsiegerin Elif Eralp mit der Roten Hilfe sympathisiert und bis vor Kurzem selbst dort Mitglied war. Die linksextremistische Organisation wird vom Verfassungsschutz beobachtet, kämpft gegen „Klassenjustiz“ und Polizei, unterstützte RAF-Terroristen und hilft „politischen Gefangenen“, alles natürlich im Namen von Solidarität und „Antifaschismus“.
Strafanzeige gegen Dobrindt
Eralp hat gegen Innenminister Dobrindt Strafanzeige gestellt, weil er sie angeblich als Antisemitin bezeichnet haben soll. Sicher keine üble Nachrede ist es, festzustellen, dass ihre Versuche, solchen Antisemitismus zu unterbinden, überschaubar sind. Rote Hilfe ist wichtiger.
SPD und Grüne haben offenbar keine Hemmungen, mit dieser in Teilen linksextremistischen Partei Sondierungsgespräche zu führen und Eralp eines Tages zur Regierenden Bürgermeisterin von Berlin zu wählen. Sie geben ihr den Vorzug vor der CDU. Extremismus, Sozialismus, Antisemitismus: Wie tief wollen die beiden Parteien sinken?
