Schweiz – Norwegen 6:0 (1:0, 3:0, 2:0)
Die Schweiz hat ihr Halbfinalspiel gegen Norwegen souverän gewonnen und ist ins Endspiel der Eishockeyweltmeisterschaft eingezogen. Der WM-Gastgeber ließ dem Überraschungsteam aus Norwegen beim 6:0 (1:0, 3:0, 2:0) in Zürich keine Chance.
Christoph Bertschy (18.), Denis Malgin (25.), Ken Jäger (33.), Damien
Riat (37.), NHL-Stürmer Nico Hischier (45.) und Théo Rochette (58.)
trafen für die Schweizer, die ihren neunten Sieg im neunten Spiel des Turniers feierten.
Norwegen schaffte lange Zeit, sich gegen den WM-Mitfavoriten zu wehren. Christoph Bertschy erlöste die Gastgeber kurz vor Ende des ersten Drittels mit seinem Treffer. Danach drehten die Schweizer auf, vom Gegentreffer zeigten sich die Norweger durchaus beeindruckt. Trotzdem sagte der Schweizer Sportdirektor Lars Weibel im Interview über die skandinavischen Außenseiter: »Sie sind auf Augenhöhe mit uns.«
Die Schweiz steht nach 2013, 2018, 2024 und 2025 zum fünften Mal in einem WM-Endspiel; bisher hat sie den Titel noch nie gewinnen können.
Kanada – Finnland 2:4 (2:1, 0:3, 0:0)
Finnland gewinnt mit 4:2 im zweiten Halbfinale gegen Kanada und steht damit zum ersten Mal seit 2022 wieder im Finale der Eishockeyweltmeisterschaft. Patrik Puistola (4.), Aleksander Barkov (21.), Konsta Helenius (32.) und Aatu Räty (33.) trafen für die Finnen. Die Kanadier kämpften und erzielten durch Robert Thomas (9.) und Dylan Holloway (15.) zwei Treffer für ihr Team.
Nachdem die Finnen
schon nach 40 Minuten mit 4:2 gegen Kanada führten,
versuchten die Kanadier im letzten Spielabschnitt noch einmal alles.
Doch Finnland verteidigte stark und ließ kaum Abschlüsse zu. In den letzten zwei
Minuten nahmen die Olympia-Zweiten dann ihren Torhüter vom
Eis. Doch auch im Sechs-gegen-fünf kam Kanada kaum zum Abschluss.
Im Finale trifft
Finnland morgen (20 Uhr) auf die Gastgeber aus der Schweiz. Kanada spielt
am morgigen Nachmittag (15.30 Uhr) gegen Norwegen um die
Bronzemedaille.
