
Die Bundesliga-Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt müssen um den Einzug in die Champions League bangen. Den Hessinnen gelang im Heimspiel gegen Paris Saint-Germain in den Playoffs der Königsklassen-Qualifikation zu Hause nur ein 1:1 (1:1). Vor 4870 Zuschauern im Stadion am Brentanobad hatte Larissa Mühlhaus die Gastgeberinnen bereits in der vierten Minute in Führung gebracht, doch die Französinnen glichen nur wenig später durch Naomie Feller (7. Minute) aus.
Das entscheidende Rückspiel findet am 2. September auf dem PSG-Campus statt. Nur der Gewinner zieht in die Ligaphase der Champions League ein.
Nach einer dynamischen Anfangsphase mit den beiden Treffern flachte die Partie erst mal ab. Es gab zwar auf beiden Seiten weitere Chancen, doch keine zwingenden. Die Französinnen erspielten sich immer mehr Vorteile und setzten ihre körperliche Robustheit ein.
Die Eintracht tat sich mit diesem physischen und temporeichen Spiel schwer. Umso überraschender, dass sie die erste große Möglichkeit nach der Pause hatte, als ein Ball von Hanna Bennison beide Pfosten traf, bevor er aus dem Tor herausflog. In den hektischen Schlussminuten kam das Team von Trainer Niko Arnautis noch mehrmals vor das gegnerische Tor, ohne Zählbares zu erzielen.
Wolfsburg geht gut gelaunt ins Rückspiel
Unterdessen haben die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg gute Chancen, auch in dieser Saison wieder in der Champions League zu spielen. Die „Wölfinnen“ gewannen das Qualifikations-Hinspiel gegen Inter Mailand mit 2:0 (1:0). Die zweite Partie findet am 2. September in Italien statt.
In der Wolfsburger AOK Arena brachte Lara Prasnikar den VfL in der 42. Minute nach einem schönen Angriff in Führung. Svenja Huth hatte sie im Rückraum angespielt. Schon vorher hatten beide Teams gute Chancen auf das erste Tor.
Kurz nach dem Seitenwechsel waren die Deutschen dann in Überzahl. Chiara Robustellini (49.) zog ihre Gegenspielerin Smilla Vallotto am Zopf und sah für diese Tätlichkeit die Rote Karte. Drei Minuten später erhöhte der VfL. Nach einer Ecke köpfte Camilla Küver ein (52.). Der Bundesligist dominierte jetzt und drängte auf ein weiteres Tor. Küver traf aus gut 30 Metern die Latte (75.). Auch weitere gute Versuche brachten nicht das 3:0.
Die Wolfsburgerinnen gewannen die Champions League in den Jahren 2013 und 2014. Zuletzt im Finale standen sie 2020 und verloren dort gegen Olympique Lyon.
