
Fortuna Düsseldorf hat gegen Dynamo Dresden einen enorm wichtigen Sieg im Abstiegskampf gefeiert. Beim Heim-Debüt von Trainer Alexander Ende gewannen die Rheinländer 3:1 (2:0). Durch den Erfolg verließ die Fortuna zumindest vorerst die Abstiegszone der 2. Fußball-Bundesliga. Düsseldorf hat nun 34 Punkte und damit einen Zähler weniger als die ebenfalls bedrohten Gäste aus Sachsen.
Cedric Itten (11. Minute), Emmanuel Iyoha (17.) und Luca Raimund (58.) erzielten die Tore für die Fortuna. Für Düsseldorf war es der erste Sieg nach zuvor fünf Niederlagen in Serie. Dresden hatte zuletzt zweimal nacheinander gewonnen und muss ebenfalls weiter um den Klassenerhalt zittern. Jakob Lemmer traf für Dynamo (90.).
Torwart bereitet ersten Fortuna-Treffer vor
Die Fortuna erwischte einen Traumstart. Ein langer Abschlag von Keeper Florian Kastenmeier rutschte durch bis zu Itten, der frei auf das Dresdner Tor zulief. Souverän überwand der mit Abstand beste Torschütze der Düsseldorfer Dresdens Schlussmann Tim Schreiber.
Und es wurde noch besser für die Gastgeber. Nach einer Ecke zog Iyoha ab, Dresdens Robert Wagner fälschte ab und schon stand es 2:0. In einem unterhaltsamen Spiel hatte auch Dynamo seine Chancen. So scheiterte Wagner am starken Kastenmeier (34.), auf der Gegenseite parierte Schreiber gegen Itten (41.). Als Raimund nach dem Seitenwechsel auf 3:0 erhöhte, war die Partie entschieden. Daran änderte auch das späte Tor von Lemmer nichts mehr.
Braunschweig überrascht im Abstiegskampf
In der zweiten Partien des Abends hat Eintracht Braunschweig im Abstiegskampf einen wichtigen Auswärtssieg beim 1. FC Kaiserslautern geholt. Der bisherige Tabellen-16. gewann mit 2:0 (1:0).
Das frühe Führungstor erzielte die Lauterer Leihgabe Faride Alidou in der 14. Minute. Der Angreifer nutzte einen Patzer des 18-jährigen FCK-Torwarts Enis Kamga, dem sein Trainer Torsten Lieberknecht überraschend den Vorzug vor Stammkeeper Julian Krahl gegeben hatte. Lieberknecht trainierte zehn Jahre lang die Braunschweiger und musste in der 72. Minute noch einen zweiten Treffer seines Ex-Clubs durch Erencan Yardimci mit ansehen.
Lautstarke Pfiffe gegen FCK
44.353 Zuschauer auf dem Betzenberg pfiffen ihre Mannschaft nach dem Schlusspfiff lautstark aus. Die Eintracht stand von Beginn an sehr tief und lauerte auf Konter. Und so war Kaiserslautern vor der Pause zwar die spielbestimmende, aber viel zu harmlose Mannschaft. Kamga konnte bei seinem Profidebüt einen Schuss von Lino Tempelmann nicht entschärfen und der erst im Januar verpflichtete Alidou staubte zur Führung der Gäste ab.
Nachdem die FCK-Fans ihre Mannschaft schon mit einem Pfeifkonzert in die Halbzeitpause verabschiedet hatten, war Kaiserslautern auch nach dem Seitenwechsel bemüht. Lieberknechts Elf präsentierte sich im Passspiel aber extrem verunsichert und wurde kaum einmal gefährlich. Auf der Gegenseite nutzte der eingewechselte Yardimci einen Konter zum Endstand.
