
Bei zwei Bergunfällen im Mont-Blanc-Massiv in den französischen Alpen sind am Samstag drei Menschen ums Leben gekommen. Das erste Unglück ereignete sich nach Angaben von Rettungskräften gegen 06.00 Uhr an einer Wand des 4465 Meter hohen Mont Maudit. Ein Steinschlag riss zwei Seilpartner, einen Mann und eine Frau im Alter von etwa dreißig Jahren, 300 Meter in die Tiefe.
Die Rettungskräfte, die von einer anderen Seilschaft alarmiert worden waren, konnten nur noch den Tod der beiden Alpinisten aus der Region feststellen.
Ein 56-jähriger Skifahrer aus der Region kam ebenfalls ums Leben, nachdem sich ein Schneebrett an der Brenva-Flanke auf der Südseite des Mont Blanc auf italienischer Seite gelöst hatte.
