
Eine Grußadresse eigener Art schickte die Ukraine zu einem Wirtschaftsforum nach St. Petersburg. Ein Drohnenangriff setzte ein Ölterminal just zu dem Zeitpunkt in Brand, da sich in der Stadt Putin und seine Versteher aus dem Westen treffen wollten. Darunter Unternehmer und – man kann schon fast sagen: natürlich – auch Politiker der AfD.
Die Vorneverteidigung Kiews, dessen Zivilbevölkerung vorrangiges Ziel russischer Raketen ist, mag die Freunde des Moskauer Gewaltherrschers weiter bestärken. Aber im Grunde zeigt sich nur ein weiteres Mal: Menschen und ihre Rechte, Souveränität und Selbstbestimmung werden von der AfD verachtet. Sie steht auf der Seite der Unterdrücker und Mörder, die auch Deutschland bedrohen.
Jeder schmückt sich, wie er kann
Jeder schmückt sich, wie er kann: Das wird auch durch die Teilnahme von AfD-Politikern an einer Remigrationskonferenz in Portugal deutlich. Parteivertreter schätzen offenbar den sogar von Trump letztlich geschassten einstigen Chef der amerikanischen Grenzschutzbehörde ICE. Nichts gegen transatlantische Treffen, auch nichts gegen einen Austausch zu Migration und ihrer Begrenzung.
Doch steht gerade Bovino für eine Truppe teils spärlich ausgebildeter, dafür umso schwerer bewaffneter und schnell schießender Bürgerwehrtypen. Er selbst zeigte sich gern inmitten seiner Jungs, wie er im langen Mantel auf der Straße amerikanische Bürger anbrüllte. Und Todesschützen seiner Behörde wurden schnell außer Reichweite der Strafverfolgung gebracht. Ein Vorbild für die AfD?
