Der Deutschlandfunk will sich reformieren – und es hagelt Kritik daran. Nun reagieren die Verantwortlichen. Ein Gespräch über den Versuch, im Radio etwas Neues zu wagen.
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Am 30. November werden viele bekannte Sendungen verschwinden. Andere nehmen ihren Platz ein. Nun schalten sich ein: Hörer mit einer Petition, Mitarbeiter in einem Brandbrief, dazu die Vorsitzende des Hörfunkrats. Darauf reagieren die Programmdirektorin Jona Teichmann und Matthias Gierth, ihr wichtigster Mann für die Reform und Hauptabteilungsleiter Kultur, in diesem Gespräch.
DIE ZEIT: Frau Teichmann, Sie sind Programmdirektorin des Deutschlandfunk. Manche nennen den Sender die »FAZ des Radios« – oder einfach Tante Käthe. Wo hat der Deutschlandfunk heute seinen Platz in der öffentlich-rechtlichen Welt?
