Trump drängt Rüstungsindustrie zu schnellerer Waffenproduktion
US-Präsident Donald Trump hat führende Rüstungsmanager aufgefordert, die Waffenproduktion zu beschleunigen und die Fertigungskapazitäten zu erweitern. Die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten belasteten die US-Bestände und zeigten Engpässe in der industriellen Basis des Landes auf. »Wir haben die beste Qualität der Welt, aber wir brauchen etwas mehr Geschwindigkeit«, sagte Trump auf einem Verteidigungs- und Innovationsgipfel. Der Auftritt Trumps unterstreicht den verstärkten Fokus seiner Regierung auf die Rüstungsproduktion. Anhaltende Konflikte haben große Mengen an Raketen und anderen Waffen verbraucht und damit die Grenzen der militärischen Lieferketten und Produktionskapazitäten der USA aufgezeigt.
Justizministerkandidat kommt im Senat in Bedrängnis
Die Bestätigung des von Donald Trump für das Amt des Justizministers nominierten Todd Blanche ist nach einer kontroversen Anhörung im Senat unsicher. Blanche sagte vor dem Justizausschuss des US-Senats aus und wurde dabei nicht nur von Demokraten, sondern auch von Republikanern scharf angegangen. Der Ausschuss muss der Nominierung zustimmen, bevor der gesamte Senat darüber befinden kann. Eine einzige republikanische Gegenstimme in dem mit Senatoren aus beiden Parteien besetzten Ausschuss würde eine Bestätigung von Trumps Wunschkandidaten Blanche verhindern.
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Vance räumt Fehler im Umgang mit Epstein-Akten ein
Der Vizepräsident der USA, JD Vance, hat den Umgang seiner Regierung mit den Akten über den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein kritisiert. »Wenn die Leute sagen wollen, wir hätten die Epstein-Veröffentlichung falsch gehandhabt: schuldig«, sagte er im Podcast des US-Entertainers Joe Rogan. Die Kommunikation darüber habe die US-Regierung »komplett vermasselt«. »Aber glaube ich, dass wir es vermasselt haben, weil wir versucht haben, etwas zu verbergen? Nein«, sagte Vance in The Joe Rogan Experience.
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New York Times geht gegen Vorladung ihrer Journalisten vor
Die New York Times setzt sich gegen Vorladungen mehrerer ihrer Journalisten zur Wehr. Sie
seien »missbräuchlich und unzulässig« und »in böser Absicht erwirkt
worden, um die Times für ihre
Berichterstattung abzustrafen«, sagte der Anwalt der Redaktion, David
McCraw, laut Mitteilung. Die Zeitung habe deshalb vor Gericht beantragt,
die Vorladungen aufzuheben. Nach Angaben der New York Times hatten vergangene Woche mehrere ihrer Journalisten Vorladungen der
Bundesstaatsanwaltschaft in Manhattan erhalten, nachdem sie über
angebliche Sicherheitsbedenken bei der neuen Präsidentenmaschine von
Donald Trump berichtet hatten. Die Reporter sollen demnach vor einer
Grand Jury aussagen.
Hegseth will Soldaten auf Testosteronmangel untersuchen lassen
Das US-Verteidigungsministerium will ein
Programm zur Überprüfung des Testosteronspiegels bei Soldaten starten.
Dies sei notwendig, damit die Truppen »ihr absolutes Bestes leisten«
könnten, teilte Verteidigungsminister Pete Hegseth mit. Die Untersuchungen sollen künftig jährlich im
Rahmen der vorgeschriebenen Gesundheitschecks für Soldaten ab 30 Jahren
stattfinden. Jüngere Militärangehörige können sich freiwillig testen
lassen. In einem in den sozialen Medien veröffentlichten Video sagte Hegseth
zudem, eine Testosteronersatztherapie sei freiwillig. Zwar spricht er
allgemein von Soldaten, offenbar richtet sich das Programm jedoch
ausschließlich an männliche Militärangehörige mit möglichen
Hormonstörungen.
