Schnäppt auf dem Kopf
Apache 207? Sollte man kennen, kennt aber nicht jeder. Der deutsche Rapper ist einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Musiker und hat zusammen mit Sony den (einmal muss man ihn ausschreiben) WH-1000XM4C × APACHE 207 herausgebracht. Der Kopfhörer ist ein Schnäppchen. Denn Sony hat seinem meistverkauften Modell aus der WH-1000-Serie ein Update gegönnt und den Preis im Vergleich zum aktuellen Flaggschiff gesenkt. Für 250 Euro gibts einen Bluetooth-Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung, der besser klingt als das Original, in der App einen 10-Band-Equalizer anbietet und in neuen Farben kommt. Wer kein Apache-Fan ist, ignoriert einfach das auswählbare Spezialklangprofil und die exklusiven Behind-the-scenes-Inhalte. made.
Bläst zum Angriff

Gibt es noch junge Frauen ohne „Blow-dry“? Vermutlich wenige. Die locker-flockige Föhnfrisur verbreitet sich auf den Köpfen der Mädchen inflationär. Da föhnt die Mama gerne nach. Dyson hat mal wieder das Haar der Zeit erkannt. Die Airsmooth-Warmluftbürste für 250 Euro kann nichts anderes als Blow-dry: trocknen, glätten, stylen. Damit die Haare lange halten, arbeiten die Briten mit ihrer bewährten Luftstromtechnologie. Das duale Borstensystem leitet „das Haar sanft, statt es zu bändigen“. Die Borsten beugen sich bis zu 90 Grad, damit sich die Haare nicht verheddern. Ein Sensor misst die Temperatur 100 Mal pro Sekunde. Airsmooth funktioniere mit allen Haartypen. made.
Blickt ins Glas

270 Jahre sind kein glasklares Jubiläum. Riedel feiert es dennoch mit einem Buch. „Heart of Glass. Riedel and the Art of Taste“ (TeNeues Verlag, 70 Euro) heißt es und beschreibt üppig bebildert zunächst die Geschichte der Familie, die sich nun in der elften Generation befindet. Schon nach 60 Seiten wenden sich Maximilian Riedel, aktueller Geschäftsführer des Unternehmens, und seine Ko-Autorin Bianca Oeller, dem „großartigen Werkstoff Glas“ zu. Danach feiert Riedel seine Glaskollektionen und erläutert detailreich, warum es für ihn wichtig ist, dass Rebsorten jeweils ein eigenes Glas bekommen. Auf Seite 55 macht Maximilian Riedel eine Ausnahme: Für ein Actionfoto auf dem Wakeboard türmt er Champagnergläser aufeinander, aus denen er nie trinken würde. made.
Brennt in die Weite

Das Leica Summicron-M 66 f2 ist ein Objektiv mit Geschichte. Mit der ungewöhnlichen Brennweite von 66 Millimetern wurde es Ende der Sechzigerjahre für die Aufklärungsfotografie der amerikanischen Marine entwickelt und in kleiner Auflage gefertigt. Das nunmehr neu vorgestellte Summicron lehnt sich am Original an, wurde aber mitsamt Gehäuse optimiert und an heutige Standards angepasst. Im Unterschied zu anderen M-Objektiven dreht der Blendenring entgegengesetzt, und die Anordnung der Entfernungsskalen folgt militärischen Spezifikationen. Das Objektiv erscheint in einer limitierten Serie von 660 Exemplaren, die Gravur der Seriennummer befindet sich auf dem Frontring. Es kostet 9850 Euro. misp.
Geht ein Licht auf

Wird es draußen dunkler, fällt das erste Laub, dann sollte das Licht am Fahrzeug in Ordnung sein. Mit Tagfahrlicht fahren genügt nicht, am besten stellt man den Schalter auf Automatik. Auch dann kann alles in Ordnung sein, muss es aber nicht. Wer sicher sein will, dass die Scheinwerfer korrekt leuchten, lässt sie jetzt in der Werkstatt überprüfen. Das hessische Kraftfahrzeuggewerbe startet wieder die bundesweite Aktion „Licht-Sicht-Test“. Im Oktober bieten die teilnehmenden Innungsbetriebe eine kostenlose Überprüfung der Fahrzeugbeleuchtung an. Die Hessische Landesregierung unterstützt die Initiative und wirbt während der Auftaktveranstaltung vor dem Wirtschafts- und Verkehrsministerium in Wiesbaden für die Teilnahme. Dem Vernehmen nach weist jedes vierte Fahrzeug auf Hessens Straßen, bestimmt auch in ganz Deutschland, Mängel an der Beleuchtungsanlage auf. Es gibt also Handlungsbedarf im Dienste der Verkehrssicherheit. hap.
