Die Medizinerin und Juristin Erika Schwartz soll neue Chefin der US-Gesundheitsbehörde CDC werden. Vorherige Zweifel habe sie ausräumen können, hieß es aus dem Senat.
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© Finn Gomez/Getty Images
Der US-Senat hat die Erica Schwartz als neue Chefin für die US-Gesundheitsbehörde Centers for Disease Control and Prevention (CDC) bestätigt. Die Mitglieder der Kammer stimmten mit 51 zu 44 Stimmen für Schwartz. Wann Schwartz die Stelle
antreten wird, blieb zunächst jedoch unklar.
Die Behörde soll die US-Bevölkerung vor vermeidbaren Gesundheitsrisiken schützen. Während des Bestätigungsverfahrens hatte es im Senat Zweifel gegeben,
ob Schwartz bereit wäre, Gesundheitsminister Robert F. Kennedy zu widersprechen, sollte er die CDC zu wissenschaftlich nicht fundierten
Maßnahmen auffordern. In den Wochen seit einer Anhörung im zuständigen
Senatsausschuss habe die 54-Jährige diese Bedenken ausräumen können, teilten die Senatsmitglieder mit.
Schwartz hatte zuvor bei der Küstenwache gearbeitet. Sie verfügt über Abschlüsse in Medizin und Rechtswissenschaften.
Seit der Wiederwahl von US-Präsident Donald Trump im vergangenen Jahr kam es in der CDC zu Herausforderungen. Infolge von Entlassungen und Kündigungen hat die Behörde mehr als 3.000 Mitarbeiter verloren. Das entspricht mehr als einem Viertel ihrer Belegschaft. Die Leitungsebene wurde mit politischen Amtsträgern besetzt, die kaum oder gar keine Ausbildung in Medizin oder öffentlicher Gesundheit haben.
