
Der öffentliche Schlagabtausch zwischen Blake Lively und Justin Baldoni zu Grenzverletzungen bei den Dreharbeiten zu dem Beziehungsdrama „Nur noch ein einziges Mal“ und der folgenden Schmutzkampagne in sozialen Medien fällt aus. Wie die amerikanischen Schauspieler am Montag mitteilten, haben sie den Rechtsstreit zwei Wochen vor Beginn des Zivilprozesses in New York beigelegt.
Die Einzelheiten der Einigung blieben geheim. „Wir erkennen die Herausforderungen an und sehen ein, dass Frau Livelys Bedenken gehört werden müssen“, ließen Livelys Anwälte und Vertreter von Baldonis Filmgesellschaft Wayfarer in einer gemeinsamen Erklärung wissen. Beide Parteien lehnten Übergriffe am Set und anderen Arbeitsplätzen ab.
Sexuelle Belästigung vorgeworfen
Lively hatte Baldoni, Hauptdarsteller und Regisseur des Films, in einer Beschwerde vor der kalifornischen Bürgerrechtskommission im Dezember 2024 sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz vorgeworfen. Baldoni, der bei der Vorstellung von Colleen Hoovers „Nur noch ein einziges Mal“ von den traditionellen roten Teppichen verbannt wurde, revanchierte sich später mit öffentlichen Vorwürfen zu Machtspielen und Livelys angeblich schwieriger Persönlichkeit.
Nach gegenseitigen Verleumdungsklagen und Schadenersatzforderungen über dreistellige Millionenbeträge, die auch Livelys Ehemann Ryan Reynolds und Baldonis Mitarbeiter einschlossen, wies das Gericht in New York die meisten Vorwürfe der Achtunddreißigjährigen vor vier Wochen ab. Baldoni hatte seine Zivilklage gegen Lively schon einige Monate zuvor im Sande verlaufen lassen.
Die Versuche, den für den 18. Mai geplanten Prozess zwischen Lively und Baldonis Unternehmen Wayfarer hinter den Kulissen beizulegen, schlugen aber wiederholt fehl. Die Umstände der plötzlichen Einigung bleiben derweil ebenso offen wie ihre Details. „Das Endprodukt, der Film ,Nur noch ein einziges Mal‘, ist eine Quelle des Stolzes für alle, die an ihm mitgearbeitet haben“, teilten die Sprecher beider Parteien am Montag lediglich mit.
