Wegen der Teilnahme Russlands stellt die EU eine Finanzhilfe für die Biennale ein. Für die dort stattfindenden Ausstellungen waren zwei Millionen Euro zugesagt.
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Die Europäische Union stellt ihre finanzielle Förderung der Kunstbiennale von Venedig ein. Grund ist die umstrittene Teilnahme Russlands an der traditionsreichen Kunstausstellung. Wie ein Sprecher der EU-Kommission mitteilte, hat die Europäische Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) nach einer rechtlichen Prüfung beschlossen, den laufenden Zuschuss in Höhe von zwei Millionen Euro an die Fondazione La Biennale di Venezia zu beenden.
Zur Begründung sagte der Sprecher, Kulturprojekte, die mit EU-Steuergeldern finanziert werden, müssten demokratische Grundwerte vertreten sowie offenen Dialog, Vielfalt und Meinungsfreiheit fördern. Diese Werte würden im heutigen Russland nicht respektiert. Deshalb sei eine weitere Förderung der Biennale unter den aktuellen Umständen nicht mit den Grundsätzen der Europäischen Union vereinbar.
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