Sachsens Bevölkerung geht weiter zurück. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes lebten Ende vergangenen Jahres noch 4.026.599 Menschen im Freistaat. Das waren 0,4 Prozent beziehungsweise 15.823 Einwohnerinnen und Einwohner weniger als ein Jahr zuvor. Bereits 2024 sank die Bevölkerungszahl im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozent. Bei einem weiteren Schwund in dieser Größenordnung würde Sachsen 2027 unter die Vier-Millionen-Marke fallen.
Ein Drittel der sächsischen Bevölkerung – rund 1,4 Millionen Menschen – waren Ende 2025 in den Großstädten Chemnitz, Dresden und Leipzig wohnhaft. Leipzig hatte mit 615.932 Einwohnern die Nase vorn.
Mehr Zuzüge nach Sachsen als Wegzüge
Erneut übertraf die Zahl der Sterbefälle (56.411) bei weitem die der Lebendgeborenen (23.126). Laut Statistik gab es zwar mehr Zuzüge (98.234) nach Sachsen als Fortzüge (84.729). Allerdings konnte dies den durch die hohen Sterbefallzahlen bedingten Bevölkerungsrückgang nicht ausgleichen. Zuletzt war das 2022 und 2023 der Fall, als vor allem der kriegsbedingte Zuzug von Menschen aus der Ukraine die Bevölkerung wachsen ließ.
Bevölkerung im Vogtland schrumpft am deutlichsten
Eine Bevölkerungszunahme wurde nur in den kreisfreien Städten Chemnitz und Leipzig festgestellt. Zum Jahresende 2025 lebten dort jeweils 0,7 Prozent mehr Menschen als 2024. Am stärksten schrumpfte die Bevölkerung im Vogtlandkreis mit einem Rückgang von 1,2 Prozent.
Das Durchschnittsalter der sächsischen Bevölkerung lag Ende 2025 bei 47,2 Jahren (2024: 47,1 Jahre). Die Spanne ist dabei beträchtlich: Leipzig steht mit einem Durchschnittswert von 42,3 Jahren zu Buche, der Vogtlandkreis mit 50,2 Jahren.
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