DIE ZEIT: Herr Stuckrad-Barre, Udo Lindenberg wird bald 80 – und Sie, viel jünger, sind seit Langem mit ihm befreundet. Wie kam es dazu?
Benjamin von Stuckrad-Barre: Ich bin mit Udo befreundet, seit ich sieben bin. Da wusste er natürlich noch nichts davon. Die ersten Udo-Lieder habe ich durch die Wand meines Kinderzimmers gehört, aus dem Zimmer meines ältesten Bruders, der hörte oft die Udo-Platte Livehaftig. Und was ältere Brüder hören, das ist Gesetz. Das will man auch hören, wenn möglich sogar im eigenen Zimmer.
ZEIT: Was hat Lindenberg in Ihnen ausgelöst?
