Die nach einem mutmaßlichen Brandanschlag gesperrte Bahnstrecke zwischen Düsseldorf und Köln ist wieder freigegeben worden. Nach Angaben der Deutschen Bahn funktioniert der Zugverkehr seit dem frühen Abend wieder ohne Einschränkungen.
Am Freitagvormittag hatte die Böschung zwischen Langenfeld und Leverkusen an zwei Stellen gebrannt. Die Feuerwehr löschte die Brände, mehrere Signalkabel wurden jedoch so stark beschädigt, dass auf dem Abschnitt keine Züge fahren konnten. Nach Angaben der Bahn schlossen Fachleute die Reparaturarbeiten an den zahlreichen beschädigten Kabeln am frühen Abend ab, nachdem sie seit Freitag durchgehend daran gearbeitet hatten.
Aus Sicherheitskreisen verlautete, es werde ein Sabotageakt vermutet. Auch Staatsanwaltschaft und Polizei in Köln gingen nach eigenen Angaben derzeit davon aus, dass der Brand vorsätzlich gelegt worden war. Auf der linken Plattform indymedia.org tauchte ein mutmaßliches Bekennerschreiben auf.
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