Ein Physiker, der sein Land umbaute, Dächer voller Solarpaneele – sogar Ungarn mischt mit: Sechs Länder leben den fossilen Ausstieg vor. Und profitieren nun in der Krise.
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Kohle ist jenes Gut, das einst an der Karibikküste Kolumbiens im Hafen der Stadt Santa Marta verladen und verschifft wurde. Aber die Ära der Kohle hat ihren Zenit überschritten. Im Jahr 2025 wurde zum ersten Mal weltweit mehr Elektrizität mit erneuerbaren Quellen erzeugt als mit Kohlekraftwerken. Und nicht weit weg davon, wo früher die Schiffe mit Kohle beladen wurden, treffen sich an diesem Wochenende Regierungsvertreter von rund fünfzig Staaten, Wissenschaftlerinnen, Aktivisten und Angehörige indigener Gemeinschaften. Hier in Santa Marta arbeiten sie an einer Welt nicht nur ohne Kohle, sondern gänzlich ohne fossile Energieträger.
