Durch einen Berechnungsfehler wurde Bundesbediensteten in 71 von 220 Dienstorten im Ausland von Juli 2025 bis Juni 2026 mehr Geld überwiesen als eigentlich vorgesehen. Das Auswärtige Amt bestätigte in einem Bericht, dass der Bund insgesamt fünf Millionen Euro zu viel überwiesen habe. Zuvor hatte der Spiegel darüber berichtet.
Ursache war laut dem Bericht ein Vorzeichenfehler bei der Berechnung der Auslandsbesoldung. Diese wird daran bemessen, wie teuer das Leben vor Ort ist. Ist es billiger als in Berlin, setze man einen negativen Faktor an. Im Fall der betroffenen Berechnungen wurden allerdings durchweg positive Vorzeichen gesetzt.
Der Bund könne die zu hohen Zuschläge nicht zurückfordern,
hieß es in dem Bericht des
Auswärtigen Amts. Die Berechnung erfolgte durch einen Dienstleister. Es werde geprüft, den Dienstleister in Regress zu
nehmen.
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