Linke und Grüne kritisieren den Umgang der Bundesregierung mit dem extremen Niedrigwasser in Deutschlands Flüssen. Die Linke lehnt die geplante Lockerung des Sonn- und Feiertagsfahrverbots für Lastwagen ab. Sie fordert stattdessen, die Binnenschifffahrt mehr zu unterstützen und kurzfristig zusätzliche Kapazitäten auf den Schienen zu schaffen.
Politikerinnen und Politiker der Grünen bewerten die Lockerung des Fahrverbotes hingegen unterschiedlich. »Lkw nun noch mehr auf die Straßen zu
schicken, ist falsch«, sagte etwa die klimapolitische Sprecherin der
Grünen-Bundestagsfraktion,
Lisa Badum. Nötig seien vielmehr ganzjährig Maßnahmen gegen
die Folgen der Klimakrise. »Wir brauchen intakte Flüsse als Priorität und eine hitzefeste Bahn«, sagte Badum.
Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen,
Andreas Audretsch, hält Ausnahmen vom Fahrverbot dagegen für nachvollziehbar. Zugleich warf er Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) vor, die Folgen der Klimakrise zu ignorieren.
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