Künstliche Intelligenz (KI) wird viele Menschen arbeitslos machen, fürchten die einen. Andere hoffen, die Technologie nimmt uns bald alle lästigen Aufgaben ab, sodass wir mehr Freizeit haben. Stimmt beides nicht, sagt der Frankfurter Soziologe Florian Butollo, der zur Zukunft der Arbeit forscht.
DIE ZEIT: Herr Butollo, der US-Autobauer Ford holt
gerade 300 erfahrene Qualitätsprüfer zurück, weil – anders als geplant – künstliche Intelligenz daran scheiterte, ihre Aufgaben zu übernehmen. Ein Zeichen dafür,
dass KI doch nicht so ein großes Problem für den Arbeitsmarkt ist, wie von
vielen befürchtet?
