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Gut ein Drittel (35 Prozent) der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Sachsen arbeitet in Teilzeit. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes hat sich ihre Zahl in den vergangenen 20 Jahren mehr als verdoppelt. Mitte 2025 betraf das rund 568.700 Frauen und Männer. 2005 hatten etwa 242.000 Menschen einen Teilzeitjob. Die Quote lag damals bei 18 Prozent.
Regional deutliche Unterschiede
Nach Angaben der Behörde gibt es zwischen den Regionen deutliche Unterschiede. Den höchsten Teilzeitanteil gebe es aktuell im Landkreis Görlitz mit knapp 39 Prozent, hieß es. Im Landkreis Zwickau seien es dagegen nur 31 Prozent. Die größten Zuwächse wurden seit 2005 in Leipzig und Dresden registriert. In Leipzig verdreifachte sich die Zahl Betroffener (211 Prozent), in Dresden waren es 185 Prozent mehr.
Triebel im Vogtland führt das Ranking an
Mit Blick auf einzelne Gemeinden sticht Triebel im Vogtland hervor. Hier arbeiteten zur Jahresmitte 2025 etwa 80 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Teilzeit. In der Gemeinde Heinsdorfergrund (Vogtlandkreis) betraf das nur rund acht Prozent der Beschäftigten. Sachsenweit lag in 25 Gemeinden die Teilzeitquote bei 50 Prozent und mehr.
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