Handbälle fliegen durch die Mensa der Deutschen Sporthochschule in Köln,
dazwischen essen Studis in Muskelshirts Erbseneintopf. Es riecht nach
Turn- halle. Alice Hasters hat hier vor zwölf Jahren studiert, obwohl
sie Sport gar nicht so interessierte. Parallel begann beim Uniradio ihre
Karriere als Journalistin. Heute ist sie Autorin (Anti Opfer) und
Podcasterin (Feuer & Brot). Leider ist nicht Freitag, sagt sie. Da
gab’s immer geiles, viel zu luxuriöses Lachsfilet.
ZEIT Campus: Alice, du hast von 2009 bis 2014 an der Deutschen Sporthochschule studiert. Um aufgenommen zu werden, muss man einen der härtesten Eignungstest überhaupt bestehen. 20 Disziplinen an einem 10-stündigen Prüfungstag, unter anderem Kugelstoßen, Schwimmen, Badminton. Gut 2.000 Leute bewerben sich jedes Jahr, viele scheitern. Wie hast du dich auf diese Hölle vorbereitet?
