Mit reichlich Verspätung geht BMW in die Elektro-Offensive. Der iX3 ist auf der Höhe der Zeit, teils sogar China voraus. Zum Glück lässt sich der Sound deaktivieren.
© Haiko Prengel
Wieder ein schweres SUV. Dass
BMW die nächste Evolutionsstufe beim vollelektrischen Autofahren ausgerufen hat,
sieht man dem neuen iX3 nicht an. Immerhin ist aber die Front des 2,4-Tonners
nicht mehr ganz so aggressiv gestaltet wie bei anderen BMW. Die geschwungene
Form im Kühlergrill, das Niere genannte Erkennungszeichen der Münchner, ist
auffallend schmal. Bei anderen Modellen war die Niere zuletzt immer fetter
geworden. Wie auch die Autos selbst.
»Neue Klasse« nennt BMW seine Produktoffensive,
der iX3 ist der erste Vertreter dieses »einzigartigen Technologiesprungs«, wie
ihn der Konzern preist und nicht weniger als »eine neue Zeitrechnung«
verspricht. Die war überfällig: Zwar brachte BMW mit dem i3 schon 2013 ein Modell auf den Markt, das bei der Effizienz Maßstäbe setzte und bis heute oft auf deutschen Straßen zu sehen ist.
