
Die New England Patriots werden der Gegner der Detroit Lions um Amon-Ra St. Brown beim diesjährigen NFL-Gastspiel in Deutschland sein. Dies teilte die Football-Profiliga am Mittwoch mit. Die Partie in der Münchner Allianz Arena, im Herbst 2022 bereits Schauplatz des ersten „German Game“, findet am 15. November (15.30 Uhr/RTL) statt.
Alexander Steinforth, General Manager der NFL im deutschsprachigen Raum, sprach in einer Medienrunde von „einer der attraktivsten Regular-Season-Partien“ der kommenden Saison, „vielleicht die attraktivste, die wir in den letzten Jahren in Deutschland hatten“. Einfach sei es nicht gewesen, sie so anzusetzen. „Die Erstellung des Spielplans ist ein sehr komplexes Unterfangen“, sagte Steinforth, beispielsweise behalte sich Ligachef Roger Goodell „bis zur letzten Sekunde vor, Änderungen vorzunehmen“.
Die National Football League hatte die Lions als ersten Teilnehmer der Partie schon Ende Februar verkündet. Mit Super-Bowl-Finalist New England kommt nun ein prominentes und in Deutschland populäres Team dazu, das sich hierzulande schon 2023 in Frankfurt gegen die Indianapolis Colts (6:10) gezeigt hatte. Detroits deutsch-amerikanischer Star-Receiver St. Brown (26) darf sich im Heimatland seiner Mutter präsentieren.
Fans können sich bereits für Ticketanfragen registrieren lassen (nfl.com/munich). Die Preise werden sich „ungefähr in dem Rahmen bewegen, den wir in den letzten Jahren gesehen haben“, sagte Steinforth. Ein Termin für den Ticketvorverkauf ist noch offen. Zum Verkaufsstart harren regelmäßig Hunderttausende in der Warteschlange aus. Laut NFL gibt es in Deutschland rund 19 Millionen Football-Interessierte, davon sollen etwa 3,6 Millionen die Liga besonders intensiv verfolgen.
Deutschland sei „ein wichtiger Markt für die globalen Wachstumsambitionen der Liga, mit fast 20 Millionen Fans hat Deutschland die größte Fangemeinde in Europa“, betonte er. Und: Deutschland vertrage künftig durchaus auch zwei Saisonspiele.
Das Spiel in München ist in der im September startenden Spielzeit eine von neun internationalen Partien in sieben Ländern auf vier Kontinenten. 2028 wird abermals in München gespielt, 2027 und 2029 in Berlin. Neu sind in der kommenden Saison die Spielorte Melbourne, Paris und Rio de Janeiro. „Es ist für uns ein ganz besonderes Jahr“, sagte Steinforth, „weil wir auf die größte Anzahl Spiele schauen, die wir jemals im Rahmen unserer International Series veranstaltet haben.“
