Wir leben in einem
Zeitalter der Weltveränderung. Jede halbwegs innovative App aus dem Silicon
Valley soll Grundsätzliches daran ändern, wie »wir« leben, denken, einkaufen. Da ist es hilfreich, sich mit Biografien zu beschäftigen, die wirklich unsere
Welt fundamental verändert haben. Nicht unbedingt in dem Sinne, dass sie die
objektive Beschaffenheit tangiert hätten, sondern in dem Sinne, dass sie
unser Gefühl davon transformiert haben, was es bedeutet, auf diesem Planeten zu
leben.
Ted Turner war so ein
Mensch. Ein Medienmogul, der sein Geld mit immer älter wirkenden Medien (Radio,
Fernsehen, Kabel) verdient hat. Er hat neue Modi der Vernetzung geschaffen, noch bevor unsere Smartphones uns die Welt in die Hand zauberten. »Weltgeist zu Pferde« hat Hegel Napoleon genannt. Turner war der
Weltgeist hinter der Kamera.
